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Berufsbedingte Hauterkrankungen

Berufsbedingte Hauterkrankungen

Seit vielen Jahren stehen Hauterkrankungen an der Spitze aller Berufskrankheiten: besonders häufig betroffen sind Berufe wie Reinigungskräfte, Maler, Fliesenleger, Maurer oder Gas- und Wasserinstallateure. Neben hautbelastenden Stoffen spielen vor allem auch die Arbeitsbedingungen eine große Rolle. Hautgesundheit im Beruf ist daher nicht dem Schicksal überlassen, sondern kann mit dem richtigen Schutz in die eigene Hand genommen werden.

Ursachen für berufsbedingte Hauterkrankungen

Hautgesundheit im Beruf hat viele Facetten: Feuchtarbeit führt zu (Hand-)Ekzemen, der Umgang mit hautbelastenden Substanzen kann Allergien auslösen, die Arbeit im Freien ohne hinreichenden Schutz vor solarer UV-Strahlung begünstigt Hautkrebs.

Arbeiten mit häufigem Wasserkontakt
Durch längeren Wasserkontakt werden Substanzen aus der Haut ausgewaschen, welche für eine geschmeidige Haut sorgen. Die Haut trocknet aus und verliert zunehmend ihre Schutzfunktion. Der gleiche Effekt tritt ein, wenn flüssigkeitsdichte Schutzhandschuhe längere Zeit getragen werden. Die Hornschicht quillt auf, die Haut wird leichter abgerieben, Stoffe können leichter eindringen und die Haut schädigen.

Umgang mit hautbelastenden Stoffen
Häufige Einwirkungen von leicht reizenden Stoffen wie Seife, Reinigungs- und Desinfektionsmittel sowie säure- und laugenhaltige Stoffe in Verbindung mit Wasser führen zu einer Überbelastung der Haut und zu einer starken Belastung der Regenerationsmechanismen.

Berührung mit Stoffen, die Allergien auslösen können
Bei bereits vorgeschädigter Haut können allergene Arbeitsstoffe, wie bspw. tierische Eiweiße, Gummi-Inhaltsstoffe, Duft- und Farbstoffe usw. leichter in die Haut eindringen und durch Kontakt mit dem Immunsystem des menschlichen Körpers zu einer Sensibilisierung und bei erneutem Kontakt mit dem Allergen zu einer Entzündungsreaktion führen.

Hautschäden durch häufige UV-Strahlung
Wer häufig und über längere Zeit im Freien arbeitet, ist mehr als andere den Risiken eines Hautschadens durch UV-Strahlung ausgesetzt. Das gilt für Straßenbauarbeiter, Landwirte, Bauarbeiter, Weinbauern, Seeleute, Skilehrer, Wanderführer und viele andere Berufe gleichermaßen. Immer häufiger werden Hautkrebserkrankungen als berufsbedingt anerkannt. Täglicher Lichtschutz kann das Risiko verringern, an Hautkrebs zu erkranken.

Tipp: Wichtige Informationen und Tipps zum richtigen Hautschutz finden Sie auf der Webseite Ihrer Berufsgenossenschaft.


Bundesweite Aktionswoche Haut&Job

Die alljährlich im November stattfindende Aktionswoche "Haut&Job" dient der Aufklärung und Vorsorge berufsbedingter Hauterkrankungen. Wir beteiligen uns gerne, indem wir auf dieses wichtige Thema hinweisen und dazu Aufrufen frühzeitig die richtige Vorsorge zu treffen.

App-Empfehlung: Die im Zusammenhang mit der Aktionswoche "Haut&Job" stehende App gibt mit einem kurzen Selbsttest Hilfestellung, auffällige Hautveränderungen besser einschätzen zu können. Außerdem bietet die App die Möglichkeit, akute Hautveränderungen als Bild abzuspeichern oder im Verlauf festzuhalten, um bei einem Hautarztbesuch die Beschwerden besser aufzeigen zu können.

Für den iTunes Store
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Zur Früherkennung von Hautkrankheiten zum Hautarzt

Zahlreiche Berufsgruppen tragen ein erhöhtes Risiko. Prävention hilft, Hautprobleme frühzeitig zu erkennen und langwierige und belastende Hauterkrankungen zu vermeiden. Schließen Sie Risiken aus, indem Sie sich von Ihrem Hautarzt beraten und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen durchführen lassen.