Hyperpigmentierung

Hyperpigmentierung: dunkle Flecken auf der Haut

Ein paar Sommersprossen können durchaus charmant aussehen. Eine Melasma im Gesicht oder auch Altersflecken an den Händen empfinden viele jedoch als unschön und störend. Dubiose Mittelchen aus dem Internet versprechen einen gleichmäßigen Teint. In der Hautarztpraxis sind Betroffene mit Pigmentflecken entschieden besser beraten.



Wie entsteht eine Hyperpigmentierung?

Die Bräunung der Haut entsteht durch den Farbstoff Melanin, der unter Einfluss von UV-Strahlung in bestimmten Hautzellen, den Melanozyten, gebildet wird. Lagert sich Melanin stellenweise vermehrt ab, entstehen unregelmäßige, fleckige Pigmentierungen. Meist sind die sogenannten Sonnenterrassen im Gesicht, am Dekolleté oder der Handrücken betroffen.

 

Die Neigung zu solchen unregelmäßigen, fleckigen Hyperpigmentierungen ist genetisch bedingt. Pigmentflecken in Form von Sommersprossen lockt die Sonne vor allem bei Menschen mit hellem Hauttyp und rötlichem Haar hervor. Auch hormonelle Einflüsse spielen eine Rolle: Manche Frauen entwickeln beispielsweise während einer Schwangerschaft oder unter der Einnahme hormoneller Verhütungsmittel braune Flecken im Gesicht, ein sogenanntes Melasma. Medikamente, wie beispielsweise manche Antibiotika, können die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen und Pigmentflecken begünstigen. Manchmal entstehen auch an Stellen, an denen Parfüm aufgetragen wurde - beispielsweise hinter den Ohrläppchen und am Hals –, fleckige Verfärbungen. Zudem wird die Pigmentbildung und -verteilung im Laufe des Lebens ungleichmäßiger: Altersflecken an Händen oder im Gesicht, die häufig der Sonne ausgesetzt sind, können die Folge sein.

 

Was hilft zur Vorbeugung?

Die einfachste und zugleich wichtigste Maßnahme, um Pigmentflecken, einer vorzeitigen Faltenbildung und Lichtschäden bis hin zum Hautkrebs vorzubeugen, ist ein konsequenter Sonnenschutz. Auch nach der Anwendung kosmetisch-ästhetischer Maßnahmen wie Chemical Peelings oder nach Laserbehandlungen kann es zu unerwünschten Pigmentierungen kommen, wenn ein guter Sonnenschutz vernachlässigt wird. Bei entzündlichen Hauterkrankungen, beispielsweise bei der Akne, bleiben sogenannte postinflammatorische Hyperpigmentierungen zurück.

 

Wen seine Pigmentflecken stören, der ist in der Hautarztpraxis besser beraten. Zunächst wird der Dermatologe abklären, um welche Art von Pigmentfleck es sich handelt und daran Empfehlungen für geeignete Behandlungsmaßnahmen orientieren. Gegen Hyperpigmentierungen steht eine ganze Palette an gut wirksamen und sicheren Behandlungsverfahren zur Verfügung.

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