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Hautkrebs – Ursachen, Risiken und präventive Maßnahmen

Das maligne Melanom ist die dritthäufigste Art von Hautkrebs

Das maligne Melanom, auch als „schwarzer Hautkrebs“ bekannt, ist die bösartigste Form von Hautkrebs. Das maligne Melanom bildet sich in der Regel aus krankhaft veränderten Pigmentzellen der tieferen Hautschichten der Oberhaut. Bei einer bösartigen Veränderung der pigmentbildenden Zellen unterliegen diese nicht mehr der natürlichen Wachstumskontrolle, sodass sie sich anschließend fast unkontrolliert vermehren. In der Folge entsteht aus vielen einzelnen Krebszellen ein zusammenhängender Tumor.

Risikofaktoren und Ursachen von schwarzem Hautkrebs

Zu den Ursachen für die Entstehung eines malignen Melanoms zählen neben vererblichen Faktoren, vor allem eine starke UV-Belastung und Sonnenbrände. Überwiegend bei häufigen Sonnenbränden vor dem 15. Lebensjahr, besteht ein erhöhtes Risiko ein malignes Melanom zu entwickeln. Ausreichender Schutz vor intensiver Sonneneinstrahlung ist daher eine wichtige Maßnahme zur Vorbeugung von Hautkrebs.

Der Hauttyp als Risikofaktor für Hautkrebs

Auch der Hauttyp ist ein Risikofaktor, welcher die Entstehung eines malignen Melanoms begünstigt. Dazu zählen vor allem Menschen, die einem sehr hellen Hauttypen entsprechen.

Menschen die:

  • eine helle Haut haben
  • leicht einen Sonnenbrand bekommen
  • nur schwer braun werden
  • zur Bildung von Sommersprossen neigen
  • blonde bzw. rote Haare und
  • blaue oder grüne Augen haben

Die Gefahr von malignen Melanomen besteht vor allem darin, dass in den Pigmentzellen der Oberhaut, auch gutartige Hautveränderungen wie Muttermale oder Leberflecken entstehen. Diese lassen sich ohne ständige Beobachtung meist nur schwer, von einem bösartigen malignem Melanom unterscheiden. Wird ein malignes Melanom nicht rechtzeitig erkannt und entfernt, kann es tiefer in die Haut wachsen und sich über die Blut- und Lymphgefäße weiter im Körper ausbreiten.

Da sich auch aus Muttermalen bösartige Tumore entwickeln können, ist vor allem für Menschen mit vielen Leberflecken wichtig, diese regelmäßig zu kontrollieren.

Selbstuntersuchung als erste Maßnahme zur Hautkrebs Früherkennung

Je eher ein malignes Melanom entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen: Im frühen Stadium ist die Heilungsrate hoch, mit Fortschreiten der Erkrankung nimmt sie jedoch schnell ab. Daher ist es wichtig, Hautveränderungen immer im Auge zu behalten. Wir empfehlen, den Körper mindestens einmal im Monat gründlich zu untersuchen: Gesicht, Hals, Ohren, Haaransatz an der Stirn und im Nacken, Gesäß, Lendengegend, Genitalbereich, Beine, Füße und Zehenzwischenräume. Diese Anleitung zur Selbstuntersuchung von Bristol-Myers Squibb, kann Ihnen dabei helfen, gefährliche Anzeichen frühzeitig zu erkennen:

Malignes Melanom oder Muttermal? Die ABCDE-Regel hilft bei der Hautkrebs Selbstuntersuchung

ABCDE-Regel zur Hautkrebs Früherkennung

Die ABCDE-Regel ist eine gute Grundlage, um Hautveränderungen als verdächtig oder als maligne Melanome zu identifizieren. Diese Tabelle zeigt, in welchen Merkmalen sich ein malignes Melanom von gutartigen Muttermalen unterscheidet.

In jedem Fall gilt jedoch: Ungewöhnliche oder auffällige Veränderungen sollten immer durch eine professionelle Untersuchung beim Arzt überprüft werden.

Hautkrebsscreening durch den Hautarzt

Bei unserem professionellen Hautkrebsscreening werden all Ihre Muttermale untersucht und bewertet. Bei gefährlichen Anzeichen wird die Haut dabei mit einem Dermatoskop untersucht. Dies ermöglicht es uns, Muttermale und Leberflecke bis in tiefere Hautschichten zu beurteilen und Risiken frühzeitig zu erkennen.

Hautarzt-Tipp: Die Kosten für das Hautkrebsscreening werden ab einem Alter von 35 Jahren im 2-Jahres-Rhythmus von den Krankenkassen häufig übernommen. Bei manchen Kassen auch früher oder jährlich. Bitten Sie einfach um Auskunft bei Ihrer Krankenkasse.